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tobi








wunsch dir was


*28.03.1985 - Griechisch, Englisch
Was gibt‘s zum Frühstück? Das Mittagessen. Wie magst du deinen Kaffee? Warm. Von wem möchtest du dir deinen Kaffee servieren lassen? Von der Maschine. Die Nutella oder das Nutella? Das Nutella. Lieblingsschlumpf: Muffi. Tolle Worte mit T, O, B und I? Taugenichts, Offenbarungseid, Bundesausbildungsförderungsgesetz, irrwitzig. Wo soll‘s noch hingehen? Irland. Lieblingskinderbuch: Fünf Freunde. Bücher und Musik... querbeet; Rock. Zitat: „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“


„Oh nee, Mann, so ´ne Scheiße!“ Mit dieser Einstellung begegnete Tobi den meisten Herausforderungen seiner Schulzeit.
Nach eingehender Analyse der Situation und dem Abwägen aller ihm offen stehenden Möglichkeiten erkannte er jedes Mal aufs Neue, dass alles sinnlos, absurd und – was noch viel schlimmer schien – absolut ungerecht war:

Tobis ganz persönlicher Oberammergauer Overkill begann bereits in der Mittelstufe, als bösartige Mitschüler regelmäßig seine Arbeitsutensilien unbrauchbar machten (O-Ton Paul: „Des war scho‘ kaputt“) und kritische Rückfragen zum Stoff forsch zurückgewiesen wurden („Wir sind doch hier net im Kabarett!“).

Ferner kreuzte das Unrecht Tobis Weg, als weitere kompetente Mitglieder des Kollegiums seine ganz eigenen Ideen zur Nagelpflege (übrigens sind schwarze Edding-Stifte besonders gut als Nagellack geeignet) im Keim erstickten oder ihm wegen seiner „Bissigkeit“ Verweise erteilten.

Einen ersten Höhepunkt erreichte die „Passion of the Wunsch“ zu Beginn der zwölften Klasse beim Verteilen des Stundenplans, der für Tobi die ein oder andere Überraschung bereit hielt („Nee, ans Albert geh ich net“). Und wieder einmal wurde Tobi vom Schicksal auf eine harte Probe gestellt:

Neben den Sprachbarrieren zwischen Casi und Albert („I sink sat I sink...“) und obszönen Fleißstempelchen unter seinen Klausuren litt er vor allem unter einer Person: D. Peetz – oder für Freunde: die Dani. Eine durchaus sympathische Kursleiterin ... wenn man vom Albert kam! Doch wie immer in seinem Leben wusste Tobi auch diese schwere Prüfung zu meistern: mit gesundem Fatalismus und einem ordentlichen Schuss Ironie. Als wäre dieses Leid nicht genug, musste sich Tobi in seinem heiß geliebten GK Mathematik trotz konstruktiver Beiträge gegen chronische Unterbepunktung seitens der Kursleitung zur Wehr setzen.

Tja, so ist er, unser Tobi. Über so manch schwere Stunde des Schulalltags half er uns mit seinem trockenen Humor hinweg und machte uns somit immer wieder aufs Neue klar, dass der ganz alltägliche Wahnsinn nie wirklich ernst zu nehmen ist. Dafür danken wir dir, Tobi! Wir hoffen, du bewahrst dir deine zynische Art auch für deinen weiteren Lebensweg, der hoffentlich etwas gerechter ausfallen wird als es bisher der Fall war.