casi-abi 04
 

bohla







immer lächeln – standhaft bleiben


*17.01.1984 – Deutsch, Wirtschaft
Frühstück? Nix. Wie den Kaffee? Schwarz, macht schön. Von wem? Christian Slater. Die Nutella oder das Nutella? Nie Nutella. Lieblingsschlumpf: Handy. Tolle Worte mit B, O, H, L und A? BWL, organisiert, Hendiadyoin, lustig, C&A. Wohin? Zu ihm. Lieblingskinderbuch: Das fliegende Klassenzimmer. Bücher und Musik... Deutsch-LK-geplagt; fast alles. Zitat: „Immer lächeln.“


„Einen wunderschönen guten Morgen heute Morgen!“ Gut gelaunt wie immer kommt eine strahlende Sabrina ins Kollegstufenzimmer und begrüßt so ihre Freunde. Den restlichen Schultag meistert sie mit Bravour und ist nur selten von Lehrern oder Mitschülern genervt.
Zur Stabilisierung ihrer Nerven dient die obligatorische Pausenzigarette im Rauchergarten, um dann mit frischem Schwung zu ihren Kursen ans Albert zu flitzen. Nach der Schule schaut sie noch mal schnell in ihrem geliebten C&A vorbei, wo sie – ganz business-like – als Aushilfskraft arbeitet.
Wenn sie festgestellt hat, dass der Laden auch ohne sie läuft, fährt sie mit dem Bus oder der Lisa in ihr Heimatdorf Großheirath.

Nach einem kurzen Mittagspäuschen auf dem Sofa bei Oli Geissen und der Abschlussklasse geht’s gleich weiter. Kaffeetrinken und Kindergottesdienst-Besprechung mit ihren „Mädels aus Großheirath“ ist angesagt.
Bei dieser Gelegenheit werden alle interessanten und uninteressanten anstehenden Themen durchgesprochen, und sobald Sabrina wieder Queen des Klatsches ist, geht’s gleich weiter zur Feuerwehrübung. Das ist für sie aber schon lange keine Anstrengung mehr, da sie ja ausgebildeter Truppmann ist (Leistungsabzeichen 3!). So, jetzt noch a Zigarettle mit den Feuerwehrmännern und auf geht’s ins Badezimmer, Lockenwickler in die blonden Haare und das gekürzte Schönheitsprogramm, da nicht mehr viel Zeit bleibt.

Perfekt gestylt und top-modisch gekleidet geht’s mit Sonnenbrille und wehenden Haaren im Cabrio in ihr 2. Heimatdorf Untermerzbach. Bei dem Lied „It’s raining men“ fährt sie auf dem Parkplatz des Sportheims vor und kommt gerade noch rechtzeitig zum Anpfiff.
Als größter Merzbach-Fan überhaupt verpasst sie so gut wie kein Spiel ihrer Lieblings-Elf, zumal sie nicht nur an den spielerischen Fähigkeiten, sondern auch an manchen Spielern interessiert ist.
Jetzt noch eine kurze Spielbesprechung im Sportheim („Hast du morgen eigentlich wieder Sportheimdienst?“) und Sabrina flitzt wieder nach Hause. Dort wird erst mal telefoniert und die Planung für den Abend besprochen.

Man hat die Wahl zwischen einem gemütlichen Rio-Abend mit anschließendem abdancen im Vertico/Wartesaal/Apfelbaum, einem in letzter Zeit bevorzugten Kulturschock in Unterpreppach („Brebbich!“) oder einer exzessiven Nacht in Bamberg.

Wie man sieht, ist mit unserer Sabrina immer was los und langweilig wird’s mit ihr auch nie! Liebe Bohli, wir wünschen dir für die Zukunft, dass du deinen Optimismus und deinen Hexenlacher nicht verlierst, dass irgendwann doch noch der reiche Traumprinz angeritten kommt (ich sag nur 2er-Golf…) und dass du uns immer so eine gute Freundin bleibst!