casi-abi 04
 

harry








määänsch, harald


*26.11.1984 – Mathe, Französisch
Was gibt‘s zum Frühstück? Kaffee und Zigaretten. Wie magst du deinen Kaffee? Mit Milch und viel Zucker. Von wem möchtest du dir deinen Kaffee servieren lassen? Fräulein Tews. Die Nutella oder das Nutella? Die Nutella. Lieblingsschlumpf: Papa Schlumpf. Tolle Worte mit H, A, R, R und I? Harmonisch, ausgeschlafen, ratlos, ruhig, inkonsequent. Wo soll‘s noch hingehen? In Urlaub nach Spanien. Lieblingskinderbuch: Als Papa das Haus verließ. Bücher und Musik... Der Fremde; alles außer Pop. Zitat: „Jetzt muss ich auch noch denken!“


Nur noch wenige Stunden bis zum letzten Abgabetermin der Artikel und wir fangen erst jetzt an zu schreiben. Wurschtegal! Harald hat ja auch alles in letzter Minute geschafft. Selbst wenn er jedes Referat in allerletzter Sekunde verfasste (... oder auch nur aus dem Reiseführer ablas...), faszinierte er sein Publikum trotzdem immer mit „fundiertem“ Hintergrundwissen über „spannende“ Themen... – Was machen die Koi-Karpfen noch mal, Harald? Grundeln?! – Mit seiner Facharbeit übertraf er sich allerdings selbst: Immerhin schaffte er eine erstaunliche Punktzahl, wenn man bedenkt, dass Harald die Facharbeit erst in der Nacht vor der Abgabe geschrieben hat. So kamen seine geistigen Höhenflüge immer im richtigen Moment, auch wenn er das Abitur erst mit einem Golden Goal in der Verlängerung erreichte.

Wie man sieht, war eine von Harrys Hauptbeschäftigungen der ständige Kampf mit seinem größten Feind, der Zeit. Leider weitete sich die übliche akademische Viertelstunde, die er sich täglich vor oder treffender nach Schulbeginn leistete, privat gelegentlich zu ein bis zwei akademischen Stunden aus. So gestaltete sich die Abendplanung mit dem notorischen Verweigerer der mobilen Telekommunikation oft schwierig. Dafür entschädigte der chilligste Mensch der Welt seine Freunde immer durch sein spontanes und fröhliches Wesen. Unter den Mottos „Digge Paardy“ und „Lass mal x machen...“ lebte der Schnubbi, Wolle oder auch Wuschel genannte seine gute Laune exzessiv aus. Auch wenn das bedeutete, wie ein Springball durch die Gegend zu hüpfen. Für gute Stimmung sorgte er oft, sobald sein Kölsch-Kasten wieder leer war, durch eine Partie „Nippel zwicken“ oder Zweckentfremdungen des McDonald‘s-Inventars. Seine Begeisterung für das schöne Geschlecht, die meist auf Gegenseitigkeit beruhte, spiegelt sich in SEINER Vertico-Hymne „Jein“ von Fettes Brot.

Verbrachte Harry seine Freizeit nicht gerade mit chillen im „Pool“ oder schlafen, kutschierte er mit dem „Ford“ zu Ereignissen wie „’ner Runde“ Fußball bzw. Basketball, Hip-Hop-Konzerten oder Gegebenheiten in der freien Natur. Dort wurde dann gezeltet oder geklettert. Vom „Schulstress“ entspannte er sich meist bei „’nem Kippsche“ gepaart mit einer Partie Schach oder Billard.

Und wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, dann tat er es auch. Mit dieser Mit-dem-Kopf-durch-die-Wand-Haltung erreichte er sogar sein großes Ziel: die Prämie für außerschulisches Engagement! Trotz stets „korrekt“ erfüllter Jobs wie Brötchen-Ausfahren, kam Harald aufgrund seiner großzügigen Ader nie aus der Schuldenfalle (O-Ton Harry: „Wie viel schulde ich dir noch? Oh, hier, nimm schon mal das, Rest gibt’s später!“)

Also Schnubbi, was auch immer du für die Zukunft vorhast, mach so stressfrei weiter, du wirst es wie immer meistern! Das Leben ist zu kurz für Pläne...
Wir wünschen dir alles Gute!