casi-abi 04
 

daniel








kn(a)utschzone


*24.02.1985 – Griechisch, Geschichte
Frühstück? Meistens Cornflakes. Kaffee? Mit Milch und Zucker. Von wem? Von der Lena. Die Nutella oder das Nutella? Die Nutella. Lieblingsschlumpf: Schlaubi-Schlumpf. Tolle Worte mit D, A, N, I, E und L? Daniel, außergewöhnlich, nix, Iphigenie, extrem, Lena. Wohin? Insel Föhr. Lieblingskinderbuch: Michel aus Lönneberga. Bücher und Musik... Alles was gut ist. Zitat: „Frau Lenz, Sie müssen noch die Kekse kopieren.“


Daniel W. war ein freundlicher und aufgeschlossener Schüler, auf dessen Mitarbeit im Unterricht Verlass war. Im Schriftlichen arbeitete der Schüler zielstrebig, selbstständig und gewissenhaft. Sein Betragen war…
Oh, da bin ich wohl in die falsche Kategorie geraten.

Aber wenn ich es so überdenke… Geht man von Daniels „Deluxe“-Referat-Handouts und diversen Schautafeln aus, dann trifft das mit dem zielstrebigen Schriftlichen schon zu. Selbstständig und gewissenhaft war er auch bei seinen diversen Spickzetteln, die er seit der 5. Klasse perfektionierte.
Blöd nur, dass die Frau Lenz gerade während der Griechischklausur einen finden musste. Aber vielleicht war’s auch ein heilsamer Schock, denn soweit bekannt, schaffte er das Abitur ohne fremde Hilfe. Ja und durch seine Mitarbeit hat er den Unterricht beispielsweise in Griechisch auch aufs Erfreulichste bereichert. Folgende Varianten waren möglich:

Er
1) sorgte für ausgeglichene Ruhestimmung, indem er sich dem „Schlaf der Gerechten“ hingab.
2) weckte diejenigen, die schon in Schlaf gefallen waren, durch sein plötzliches Erscheinen und den markanten Satz: „‘tschuldigung Frau Lenz, ich hab verpennt.“ auf, oder er kam sogar mit einer Rose für unsere Karin, weil er wieder mal keinen Parkplatz gefunden hat und dann auch später noch mal in der Griechischstunde weg musste, da seine Parkzeit auf dem Albertsplatz sonst abläuft.
3) machte seiner Lieblingslehrerin des öfteren in jeder Stunde Komplimente: „Geiler Armeerock, Frau Lenz!“
4) lebte den Discipulis einen gesunden, ausgeglichenen Arbeits-Erholungs-Rhythmus durch ausgedehnte Raucherpausen vor.
5) wusste durch mannigfaltige Anspielungen den Unterricht zu bereichern, wenn Frau Lenz die Blätter ausgegangen waren. „Wenn Sie kopieren gehen, vergessen Sie bitte nicht den Kuchen / die Plätzchen / die Schokolade mitzubringen“, oder auch „Kopieren Sie gleich die Plätzchen mehrmals!“
6) verblüffte manchmal den Kurs, wenn dieser wieder mal ratlos über einem Wort grübelte, indem er aus dem Halbschlaf ruckartig erwachen konnte und sofort die richtige Lösung nannte. (Wir vermuten eine göttliche Eingebung oder sonst was.)

Auch war er sehr wandelbar, als er seinen heiß ersehnten Führerschein endlich hatte. Denn dann wurde der treue FC-Bayern-Fan vom flinken Torjäger im Fußball zum flinken Autojäger auf der Straße. So düst er mit dem elterlichen Twingo auch schon mal zum McDonald‘s-Parkplatz und posed für seine Freunde. Oder steht er doch nur rum? Wenn er nicht mit dem Auto unterwegs ist, liegt es meist daran, dass irgendwo in der Coburger Umgebung eine Feier stattfindet.

Denn er ist bei jeder Feier zu finden, sei es mit oder bei seinen Freunden, oder bei den Freunden seiner Freundin, denn die lässt er nicht gern allein. Dort trinkt er dann auch gern mal ein bis vier (mehr oder weniger) Bierchen, was anscheinend seinem Geldbeutel keinen Abbruch tut, seiner Stimmung erst recht nicht! Er ist immer für jeden Spaß zu haben, was wir sehr an ihm schätzen.

Daniel, du Heinz, wir wünschen dir viel Erfolg bei was auch immer!
Punkt und fertig.