casi-abi 04
 

conny








topless


*12.06.1985 – Deutsch, Wirtschaft
Frühstück? Was die Mudda macht. Kaffee? Schwarz und süß. Von wem den Kaffee? Von den Kellers, immer abwechselnd. Die Nutella oder das Nutella? Die natürlich. Lieblingsschlumpf: Muffi. Tolle Worte mit C, O, N, N und Y? Coolwohlnichteherchaotisch, ordnungsverachtend, nie nüchtern, yeah! Wo soll‘s noch hingehen? München, München und nochmal München. Lieblingskinderbuch: Sams 1-5. Bücher und Musik... Fontane, Dan Brown, Thomas Bernhard; Pacha Clubsounds, Kid Alex. Zitat: „Ey hopp, des mach ma!“


Seit der 2. Klasse stellt unser Conni das Leben in Coburg auf den Kopf. Ab der 5. sorgt er für die Unterhaltung seiner Mitschüler am Casi. Als ein Mann der Theorie ist er für jede Idee zu haben, an der Praxis scheitert es meist. Zitat: „Ey, hopp, des mach ma!“ Aufgrund seiner großen Kommunikationsfähigkeit ist er schnell mit allem vertraut. Bekannt als „wandelnde Zeitung“ wie Margot Weigel verscherzt er es sich zuweilen mit dem ein oder anderen, weil er mit Vorliebe kleine Geheimnisse preisgibt. Aber wer kann dem Conrad schon lange böse sein?! Trotz seiner Jobs beim Theater, bei C&A, beim Samba oder Schlossplatzfest ist er chronisch pleite, da er jeden Cent – als Wirtschaft-Lkler natürlich nur dem Aufschwung zuliebe – schnell verprasst, um eine seiner Phasen zu finanzieren. U. a. Hat er die Sonnenstudio- oder Fitnessstudiophase durchlebt oder investierte sein Geld in diverse Besuche bei der Kosmetikerin oder in sonstige Beauty-Wellness-Trips (O-Ton Conrad: „Ich muss mir erst die Haare machen.“). Dazu kommen ausgiebige Wochenendausschweifungen (Das Rio dankt, und wir auch, schließlich haben wir so unsere Verena kennen gelernt.).

Was bisher geschah:
Nun die Weltpremiere der aktuellen Folge 12685:

1. Szene: Aufstehen ==> ausführliche Körperpflege; „Was zieh ich nur heute wieder an?“ 1. Blick auf die Uhr: „Das schaff ich noch!“ 2. Blick auf die Uhr: „Zu spät!“
Den Bus hat er längst verpasst. Andere würden sich ärgern, Conrad freut sich (O-Ton: „Bus fahren ist eh das Letzte!“). Also düst er mit dem Roller in die Stadt und stellt fest, dass er noch sein Referat kopieren muss. Zeit für einen kurzen Plausch im Rauchergarten muss sein. Schließlich sind ja die Neuigkeiten noch auszutauschen.

2. Szene: Jetzt aber auf zum Kopierer: Dieser wird von 2 Mathe-Lklern belegt, die sich einen Spaß daraus machen, Conrad aufzuhalten.
Conrad: „Ihr habt mir grad noch gefehlt, ihr Bürschla!“ In völliger Panik kauft er einem die Kopierkarte ab...
Nun aber los! Nach einem kontrollierenden Blick in den Spiegel hält er souverän sein Referat.

3. Szene: Englisch: Lautstarkes Gespräch mit seinen Banknachbarn, das nach vielen Kindereien wie immer in Gekicher mündet (O-Ton Conrad: „Hihi, dein Stift ist weg!“).

4. Szene: 13 Uhr im Rauchergarten: Die Abendplanung steht an (O-Ton: „Ey, ruft mich fei unbedingt an, wenn ihr was ausgemacht habt!“).

5. Szene: Zuhause stellt er fest, dass er für den Abend wieder mal NICHTS zum Anziehen hat. Bohli anrufen. „Wir müssen unbedingt schnell nach Bamberg! H&M oder so! Ich brauch ein neues Oberteil! Treffpunkt Kiosk am Theater! Holst mich da ab? Dann lass ich den Roller stehen, hab abends eh Dienst!“ Gesagt, getan. Die beiden treffen sich.
Aber Conrad macht ein ganz panisches Gesicht. „Hab vergessen meine Haare noch mal zu machen und jetzt auch noch mit dem Helm...Wir müssen schnell zum Müller.“ Während Sabrina aufpassen muss, dass keine Verkäuferin vorbeikommt, greift Conrad in den Pott mit dem besten Haarwachs und richtet sich vor dem nächsten Spiegel die Haare (O-Ton Conrad: „So ein bisschen Haarwachs treibt den Müller schon net in den Ruin!“ Endlich geht‘s auf nach Bamberg...

6. Szene: Ins neue Hemd geschlüpft, die Haare gestylt, (ganz wichtig) einen sexy Duft aufgetragen, der die Coburger Chicas willig machen soll, geht‘s auf ins Rio. Vom Caipi angeregt wird die Tanzfläche im Wartesaal erobert. Noch schnell einen Tequila an der Bar (O-Ton: „Tequila Gold ist schon fast wie Wasser!)“ Trotz seines ausgefallenen Tanzstils gelingt es ihm auch heute wieder nicht, die Richtige zu finden..

Lieber Conrad,
bleib weiterhin so lebenslustig wie bisher. Vielen Dank für die vielen spaßigen Stunden! Wir wünschen dir für deine Zukunft viel Vergnügen beim Zivi in München und uns, dass du als angehender Großstädter gelegentlich nach Coburg zurückfindest, um wieder mal was mit uns zu unternehmen.