casi-abi 04
 

alex








otte, vierter streich


*25.05.1983 – Englisch, Bio
Frühstück? Einen Apfel. Kaffee? Ich trinke keinen Kaffee, nie. Von wem den Kaffee? Wie oft denn noch, ich will keinen Kaffee. Die Nutella oder das Nutella? Die Nutella. Lieblingsschlumpf: Jokey. Tolle Worte mit A, L, E und X? Ansaugpumpe, Lachgas, Einspritzung, x-treme. Wohin? Platz 1. Lieblingskinderbuch: Cap und Capper. Bücher und Musik... Herr der Ringe; das Brummeln eines V8. Zitat: „Sachen gibt‘s.“


Wenn Sie ein Quietschen auf der Straße vernehmen, ist es für Ihr Auto bereits zu spät. Innerhalb der nächsten Augenblicke werden Sie noch zwei Lichter dicht hinter Ihnen wahrnehmen, bevor Sie aus all Ihren Träumen gerissen werden. Dann sind Sie nämlich gerade förmlich von einem turbo-geladenen Ford Probe stehen gelassen worden, bemannt von einem wild entschlossenen Alex O. Auch fernab der Straße erweist er sich als mindestens ebenso impulsiv wie sein „Schlachtschiff“.

So wusste unser Alex immer wieder ahnungslose Klassenkameraden bzw. Opfer durch fernöstliche Kampfkünste zu überraschen, wobei seine unverhoffte „dritte Hand“ in legendärer Weise otteske Überraschung, Verwunderung und Schrecken verbreitete. Im Freizeitbereich gehört er dem erlauchten Kreise der Schwertträger an, sowohl japanischer als auch europäischer Art.

Besonderer Beliebtheit erfreuten sich auch seine Referate, die nicht mit feinsinnigen Wortspielen geizten. Zu Recht darf man ihn als den wohl unterhaltsamsten Referenten des Abendlandes bezeichnen. Beispiel gefällig? Ein Referat in Physik zum Thema Atomenergie leitete er elegant mit einem dezenten Witz ein:

„Früher waren die Kinder in Tschernobyl alle sehr, sehr traurig – heute strahlen sie.“ Alexanderrr Otte verrrschaffte sich bei Herrrn Drrr. Taslerrr als disziplinierrrt-militanterrr Anti-Alkoholikerrrr und strrrikterrr Nichtrrrraucherrrr „Ausdrrrückliche Anerrrrkennung in allerrr schärrrfsterrr Forrrm“, und wohl als einzig Normal-Sterblicher entlockte er dem eisernen Didaktiker während besagter Vorträge einen Hauch von Lächeln.

Sein literarischer Sinn blieb den meisten verborgen, wobei sich gerade dort seine feinfühlige Ader zeigte. Ebenso blieb seine ausgesprochen gute Menschenkenntnis von vielen unbemerkt, obwohl unser Ali wohl eine der hilfsbereitesten und – wenn man ihn erst einmal kennen gelernt hat – aufgeschlossensten Persönlichkeiten überhaupt ist. Die ihm eigene Gabe, anderen Personen genau zuzuhören, prädestiniert ihn unter anderem zu einem sehr guten Freund und Kameraden.

Lieber Alex, wir wünschen Dir auf Deinen Lebensswegen bzw. –straßen oder 1/4-Meilen-Rennen alles Gute, viel Glück und Gesundheit, bis Du irgendwann unter der schwarz-weiß-karierten Fahne durchfährst.